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Herbstzeit und Gartenarbeit – das Finanzamt hilft mit

Im Herbst sind viele Arbeiten im Garten zu erledigen: Sträucher schneiden, Unkraut jäten und winterharte Pflanzen einsetzen. Wer die Arbeit nicht selbst erledigen kann oder will, hat die Möglichkeit die Kosten für Helfer in seiner Steuererklärung anzusetzen.

Junge Frau im herbstlichen Wald

Da Gartenarbeiten zu den haushaltsnahen Dienstleistungen gehören, erhalten Sie einen unmittelbaren Steuerbonus von 20 Prozent auf den Arbeitslohn der Hilfskräfte.

Lassen Sie in Ihrem Garten z. B. neue Wege anlegen oder Begrenzungssteine setzen, ist dies eine Handwerkerleistung. Für den Arbeitslohn des Gartenbaubetriebs können Sie ebenfalls eine Steuerermäßigung von 20 Prozent beantragen.

Tipp 1: In beiden Fällen benötigen Sie eine Rechnung mit Bescheinigung des Arbeitslohns. Die Rechnung müssen Sie per Überweisung bezahlen, denn Barzahlungen sind nicht begünstigt.

Tipp 2: Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen sind getrennte Förderungen. Die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen beträgt maximal 4.000 Euro (Aufwendungen bis 20.000 Euro) und für Handwerkerleistungen maximal 1.200 Euro (Aufwendungen bis 6.000 Euro). Wurde der Höchstbetrag für Handwerkerleistungen durch andere Arbeiten bereits ausgeschöpft ist es wichtig, dass Sie die normalen Gartenarbeiten den haushaltsnahen Dienstleistungen zuordnen.