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Spenden in der Weihnachtszeit, Bonus in der Steuererklärung

Gerade jetzt in der Weihnachtszeit fließen wieder reichlich Spenden an gemeinnützige Organisationen. Ein netter Nebeneffekt der notwendigen Hilfe: Spendenbeiträge bewirken häufig eine Steuerersparnis.

Zwei Frauenhände halten mehrere 50-Euro-Scheine. Drumherum sind Weihnachtsutensilien platziert, wie Geschenke, Christbaumkugeln, Nikolausstiefel, Tannenzweige und Tannenzapfen.

Bei Abgabe einer Steuererklärung können Zuwendungen, wie beispielsweise Spenden und Mitgliedsbeiträge, als Sonderausgaben abgezogen werden – insgesamt bis zu 20 Prozent der gesamten Einkünfte (gem. § 10b EStG). Das Finanzamt berücksichtigt dabei nicht nur Geldbeträge, sondern auch Sachzuwendungen. Generell müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:

  • Die Spende geht an eine steuerbegünstigte Organisation (Verein, Stiftung, Kirche) oder an eine juristische Person des öffentlichen Rechts, also an eine Kommune oder an den Bund.
  • Der Spendenempfänger führt sogenannte steuerbegünstigte Zwecke aus. Dazu zählt beispielsweise die Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen, die Förderung von Wissenschaft und Forschung oder der Tierschutz.

Ob diese steuerlichen Voraussetzungen auf den Spendenempfänger zutreffen, sollten Sie im Vorfeld bei ihm erfragen.

Tipp:

Das Finanzamt verzichtet seit dem Steuerjahr 2017 zum Großteil auf die Vorlage von Belegen. Manchmal jedoch verlangt es eine sogenannte Zuwendungsbestätigung über die Spendenhöhe. Lassen Sie sich Ihre Spende also in jedem Fall bescheinigen. Bei Kleinspenden bis zu 200 Euro genügt der Zahlungsbeleg.

Sie möchten wissen, wie hoch Ihre Steuerersparnis durch die Spende ist? Ihr Steuerring-Berater kennt die Antwort. Noch kein Mitglied im Verein? Dann finden Sie hier einen persönlichen Berater ganz in Ihrer Nähe.