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Pflanzen, Gießen, Steuern sparen

Der Frühling naht und den Hobby-Gärtnern kribbelt es schon im „grünen Daumen“. Manch einer kann oder will die Gartenarbeiten aber nicht selbst erledigen und beauftragt eine Firma. Dann besteht die Möglichkeit, die Kosten für die Helfer in der Steuererklärung anzusetzen.

Ein Beet wird mit Frühlingsblumen bepflanzt.

Der Lohn für Arbeiten im Garten oder auf dem Grundstück gehört zu den haushaltsnahen Dienstleistungen – wenn ein Fachbetrieb beauftragt wird, zu den Handwerkerleistungen. Dafür gewährt das Finanzamt einen Steuerbonus von 20 Prozent der Aufwendungen.

Wichtig: Sie müssen für die Arbeiten eine Rechnung erhalten, auf der der Arbeitslohn bescheinigt ist. Aber auch die Kosten für die Anfahrt gehören zu den begünstigten Aufwendungen.

Zahlen Sie die Rechnung nicht bar, sondern per Überweisung. Das Finanzamt kann einen Zahlungsnachweis mittels Kontoauszug fordern.

Tipp: Bei vermietetem Wohneigentum führen die gesamten Kosten – auch für Neubepflanzungen bzw. -gestaltungen – zu Werbungskosten. Wird das Haus teilweise selbst bewohnt und teilweise vermietet, müssen die Aufwendungen aufgeteilt werden.