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Hacken, schneiden, Steuern sparen

Tolle Spätsommertage liegen hinter uns, doch langsam hält der Herbst in Deutschland Einzug. Es wird Zeit, den Garten winterfest zu machen: Sträucher und Bäume schneiden, den Rasen düngen, neue Pflanzen einsetzen ... Wer die erforderlichen Arbeiten nicht mehr selbst erledigen kann oder will, der benötigt fremde Hilfe – und hier kommt das Finanzamt ins Spiel.

Ein kleiner Igel liegt eingerollt im Herbstlaub.

Arbeiten im Garten sind haushaltsnahe Dienstleistungen im Sinne des §35a Einkommensteuergesetz. Und dafür gewährt das Finanzamt eine Steuerermäßigung von 20 Prozent auf den Arbeitslohn. Voraussetzung ist aber, dass eine Rechnung vorgelegt und per Überweisung bezahlt wird; Barzahlungen werden nicht anerkannt. Schließlich soll mit dieser Regelung Schwarzarbeit bekämpft werden.
Übrigens: Werden Teile des Hauses vermietet, können solche Kosten anteilig einschließlich Material als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung angesetzt werden.