Steuerring-Inside

1 Verein – 1.000 Gesichter: die Musikerin

Rund 1.000 Berater arbeiten derzeit für den Steuerring – und jeder hat seine eigene Geschichte. Zum Beispiel Doris Nehrbauer, Beratungsstellenleiterin in Mainz. Sie ist seit 2004 für den Steuerring aktiv und lebt in ihrer Freizeit für die Musik. In einem Interview erzählt sie uns von ihrem Steuerring-Leben und wie die Kunst auch in ihrer Beratungsstelle die erste Geige spielt.

Doris Nehrbauer, Beraterin des Lohnsteuerhilfevereins Steuerring in Mainz

Sie sind seit 2004 für den Steuerring aktiv. Wie sind Sie zum Verein gekommen?

Im Jahr 2004 war ich als selbständige Bilanzbuchhalterin tätig, verspürte aber gleichzeitig den Drang nach etwas Neuem. Ein damaliger Bekannter stellte den Kontakt zu einem Steuerring-Beratungsstellenleiter in Wiesbaden her. Der Kollege hatte einen ähnlichen beruflichen Werdegang wie ich. Durch einen Besuch in seiner Beratungsstelle wurde mein Interesse an der Lohnsteuerhilfe und der Beratung von Arbeitnehmern geweckt.

Was gefällt Ihnen an der Arbeit beim Steuerring?

Ich habe eine große Affinität zu Zahlen und besitze eine gute Merkfähigkeit. Außerdem bereitet mir der Umgang mit Menschen verschiedenster Berufsgruppen großen Spaß. Zu verhindern, dass unsere Mitglieder zu viel Steuern an den Staat zahlen, ist mein täglicher Ansporn. Mein Lohn ist die Dankbarkeit der Mitglieder.

Haben Sie ein Motto, das Sie bisher in beruflicher Hinsicht begleitet hat?

Ja, mit Humor geht vieles leichter. Denn unter Humor verstehe ich auch die Fähigkeit, selbst in kniffeligen Situationen heiter zu bleiben. Man könnte auch sagen: Drum freu dich oft und lache tüchtig, noch ist Humor nicht steuerpflichtig!

Was ist Ihr Ausgleich zur täglichen Arbeit?

Familie, Freunde, Sport, Reisen – und natürlich meine Liebe zur Musik. Ich spiele seit meiner Kindheit mehrere Instrumente. Unter anderem Mandoline, Gitarre, Mundharmonika und seit einigen Jahren Ukulele und Kazoo. Im Laufe der Zeit kommen bestimmt noch ein paar Instrumente dazu.

Musik und Steuern, lässt sich das auch manchmal vereinen?

Bei Veranstaltungen des Steuerrings habe ich schon mehrfach – zur Freude von Mitgliedern und Kollegen – in die Saiten meiner Ukulele oder meiner Mandoline gehauen. Zuletzt bei der Schulung in Dierhagen.

Als Musikerin haben Sie eine künstlerische Ader, bemerkt man das auch in Ihrer Beratungsstelle?

Unsere Beratungsstelle befindet sich zwischen Dom und Mainzer Staatstheater – da darf Kultur natürlich nicht zu kurz kommen. Statt unsere Mitglieder auf kahle Wände blicken zu lassen, haben wir unsere Räume derzeit unter dem Motto „Die KUN der STeuererklärung“ mit Gemälden einer regionalen Künstlerin geschmückt.

Was möchten Sie unbedingt einmal machen, was ist Ihr Herzenswunsch?

Mit der Leitung der Beratungsstelle des Steuerrings mitten in Mainz, ist einer meiner Herzenswünsche bereits in Erfüllung gegangen. Neben privatem Glück möchte ich noch viele Jahre Spaß an meiner Arbeit haben.